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Heike Schneider

Heike Schneider

Textilkünstlerin (Fibre Art)

Objektkunst

Über den Künstler

Ich bin Heike Schneider.

Meine Kunst ist eine Einladung zur Erdung & Rückbesinnung.

In einer Welt, die immer schneller wird, arbeite ich in dem Rhythmus, den die Natur vorgibt.
Ich sammle nicht nur Materialien, sondern Spuren des Wandels, Momente der Stille und Geschichten, die im Verborgenen liegen.

In meinem Atelier südlich von München verschmelzen Elemente aus der Natur zu Kunstwerken, die weit über reine Dekoration hinausgehen.
Sie schaffen Resonanz.
Sie werden zu stillen Ankerpunkten im Raum und im Inneren des Menschen.

Meine Arbeit bewegt sich zwischen Intuition und Handwerk.
Ich verbinde Wolle mit Metall, integriere Fundstücke in textile Strukturen und lasse Gegensätze miteinander in Beziehung treten.
Dabei geht es mir um Einheit, um das Sichtbarmachen dessen, was oft übersehen wird: das alles miteinander verbunden ist und im Fluß des Lebens seinen Platz findet.

Ich erschaffe Kunst für Menschen, die nicht nur Räume gestalten möchten, sondern nach Echtheit, Tiefe und Verbindung suchen.
Für Menschen, die den Wert des Unvollkommenen erkennen und die stille Kraft der Natur in ihr Leben einladen wollen.

Meine Werke begegnen dem Betrachter zunächst still. Über Form, Material und Präsenz.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt darin Geschichten aus Natur, Wandel und gelebter Hingabe.
Sie laden dazu ein, wieder Verbindung aufzunehmen. Zum Leben, zu uns selbst und zur Kraft der Natur.

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Heike Schneider
Heike Schneider 12.05.2026 21:09 · vor 1 Monat
Nest “Gewachsene Wege”
Still. Offen. Bereit.

Ein Weg, der sich selbst vertraut

Ein Feldweg am frühen Morgen.
Nebel liegt über dem Boden,
die Luft ist still, als hielte die Welt den Atem an.

Ich gehe langsam, Schritt für Schritt.
Der Boden ist weich, die Spuren vieler vor mir sind kaum zu erkennen - und doch da.
In mir: eine Ahnung von Aufbruch. Aber auch ein Zögern.
Noch trage ich das Alte. Noch weiß ich nicht, was kommt.
Aber ich gehe.
Manchmal ist das schon alles: loszugehen.

Raum für Echtheit

Dieses Nest ist wie dieser Moment.
Es erzählt nicht von Bewegung - und ist doch voller Richtung.
Es trägt das Gewicht der Erfahrung in sich, aber nichts an ihm ist schwer.
Es wirkt ruhig - und ist voller Kraft.

„Gewachsene Wege“ steht für das, was uns prägt:
das, was wir zurücklassen mußten, das, was uns gehalten hat,
das, was uns in Bewegung bringt - auch wenn wir es nicht gleich merken.

Von Geborgenheit und Freiheit

Es gibt Zeiten, in denen ein Nest Schutz bedeutet.
Und Zeiten, in denen es Mut braucht, es zu verlassen.
Dieses Werk spricht von beidem: von Geborgenheit - und von Freiheit.
Von der inneren Entscheidung, sich nicht länger festzuhalten an dem, was war,
sondern dem Ruf in sich zu folgen.

Nicht laut.
Nicht überstürzt.
Sondern wach, wachsam und bereit.

Schichten aus Gewachsenem und Gewonnenem

Das Objekt ist gefertigt aus grauer Bergschafwolle, Leinen, Kupfer- und Edelstahlgewebe,
Palmrinde, Wolllocken, Seidenfasern, Ramie (chinesische Brennessel) und Pferdehaaren.
Unterschiedliche Strukturen verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen -
zart, fest, geerdet und durchlässig zugleich.

Nichts in diesem Werk ist zufällig.
Jedes Material trägt Erinnerung, Widerstand, Leichtigkeit.
Zusammen formen sie ein Nest, das mehr ist als Form:
ein Raum für innere Entscheidung.

Einladung zum Aufbruch

Es ist ein stilles Objekt.
Aber eines, das dich anschaut.
Es fragt nicht: Bist du bereit?
Es sagt: Du darfst es sein.

Ein Werk für jene, die fühlen: Es ist Zeit, die Flügel zu heben.
Nicht, weil du musst.
Sondern, weil du willst.
Und weil dein Weg längst begonnen hat.

Dieses Unikat ist aktuell Teil meiner Serie über innere Wandlungsprozesse.
Details & Kontakt im Link
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