Maler:in
Malerei – Unikate zwischen Gegenstand und Abstraktion
Ich bin Horst-Dieter Keitel, vielen Zeitgenossen auch kurz als HDK bekannt, 1950 in West-Berlin geboren und aufgewachsen, fand ich mich nach gemein quälender Schulzeit zunächst als Bürolehrling wieder. Dieses eher verstaubte Dasein endete glücklicherweise nach nur einem halben Jahr unter mittelbarer Mitwirkung der Rolling Stones im Rahmen des legendären Berliner Waldbühnen-Konzerts im September 1965.
Ein paar Monate später schnürte ich mein Bündel und machte mich ohne nennenswerte Barschaft per ausgestrecktem Daumen auf eine längere Reise kreuz und quer durch Europa sowie darüber hinaus. Es war die wichtigste Reise meines Lebens, auf der ich mich hauptsächlich learning by doing als Pflastermaler durch die unterschiedlichsten Gegenden schlug und damit auch ganz gut über die Runden kam. Ende der 60er Jahre wieder in Berlin, nahmen mich die Professoren Horst Strempel und Hermann Pippart unter ihre Fittiche, bildeten mich professionell in Zeichnung, Malerei und Grafik aus und machten mich fit für quasi mein ganzes weiteres Berufsleben. Seit Anfang der 70er Jahre schlage ich mich als freischwebender Künstler durchs Leben und bin vor allem für Porträtdarstellungen und etliche Gemäldezyklen bekannt.
Nach dem Start als Straßenmaler in St. Tropez und Genf, begann das bildnerisches Gestalten in tradierter Form 1968 in Bern (Schweiz), weil Pflastermalen dort (wie damals fast überall) verboten war. Ein entscheidender Moment der Biografie von HDK, die den Übergang von der Straße zur bewussten künstlerischen Arbeit markiert: Da legte er quasi den Grundstein für sein späteres Werk als Porträtist und Karikaturist.
Laut Kritikern schuf Keitel in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche "von kräftigen Farben und exaktem Pinselstrich geprägte Werke, die sowohl Provokation als auch Humor vereinen. Seine Bilder zeigen oft historische Persönlichkeiten, politische Figuren oder Alltagsprotagonisten in einer Mischung aus Realismus und satirischer Überzeichnung". Besonders bekannt wurde sein Gemäldezyklus „Große Deutsche“, der ab den späten 1970er Jahren weithin Aufmerksamkeit erregte. Einige Ausstellungen wurden wegen kontroverser Bildinhalte abgesagt, andere fanden über Jahre hinweg in Berliner Theatern, Panoptiken und Galerien statt. Dazu kommen diverse Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland, darunter die erste und bislang einzige Kunstausstellung auf dem Berliner Funkturm sowie Porträtaktionen in Moskau, Eriwan und Kiew.
Ich bin Horst-Dieter Keitel, vielen Zeitgenossen auch kurz als HDK bekannt, 1950 in West-Berlin geboren und aufgewachsen, fand ich mich nach gemein quälender Schulzeit zunächst als Bürolehrling wieder. Dieses eher verstaubte Dasein endete glücklicherweise nach nur einem halben Jahr unter mittelbarer Mitwirkung der Rolling Stones im Rahmen des legendären Berliner Waldbühnen-Konzerts im September 1965.
Ein paar Monate später schnürte ich mein Bündel und machte mich ohne nennenswerte Barschaft per ausgestrecktem Daumen auf eine längere Reise kreuz und quer durch Europa sowie darüber hinaus. Es war die wichtigste Reise meines Lebens, auf der ich mich hauptsächlich learning by doing als Pflastermaler durch die unterschiedlichsten Gegenden schlug und damit auch ganz gut über die Runden kam. Ende der 60er Jahre wieder in Berlin, nahmen mich die Professoren Horst Strempel und Hermann Pippart unter ihre Fittiche, bildeten mich professionell in Zeichnung, Malerei und Grafik aus und machten mich fit für quasi mein ganzes weiteres Berufsleben. Seit Anfang der 70er Jahre schlage ich mich als freischwebender Künstler durchs Leben und bin vor allem für Porträtdarstellungen und etliche Gemäldezyklen bekannt.
Nach dem Start als Straßenmaler in St. Tropez und Genf, begann das bildnerisches Gestalten in tradierter Form 1968 in Bern (Schweiz), weil Pflastermalen dort (wie damals fast überall) verboten war. Ein entscheidender Moment der Biografie von HDK, die den Übergang von der Straße zur bewussten künstlerischen Arbeit markiert: Da legte er quasi den Grundstein für sein späteres Werk als Porträtist und Karikaturist.
Laut Kritikern schuf Keitel in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche "von kräftigen Farben und exaktem Pinselstrich geprägte Werke, die sowohl Provokation als auch Humor vereinen. Seine Bilder zeigen oft historische Persönlichkeiten, politische Figuren oder Alltagsprotagonisten in einer Mischung aus Realismus und satirischer Überzeichnung". Besonders bekannt wurde sein Gemäldezyklus „Große Deutsche“, der ab den späten 1970er Jahren weithin Aufmerksamkeit erregte. Einige Ausstellungen wurden wegen kontroverser Bildinhalte abgesagt, andere fanden über Jahre hinweg in Berliner Theatern, Panoptiken und Galerien statt. Dazu kommen diverse Ausstellungen und Beteiligungen im In- und Ausland, darunter die erste und bislang einzige Kunstausstellung auf dem Berliner Funkturm sowie Porträtaktionen in Moskau, Eriwan und Kiew.
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